Dom Perignon

Du fragst dich woher der Name Dom Perignon stammt? Die weltweit bekannte, edle Marke ist nach einem Benediktiner Mönch benannt, welcher den Namen Dom Pierre Pérignon trug und als Cellerar in einem Kloster tätig war.
Mit dem Ziel den berühmtesten und besten Wein der Welt herzustellen, versuchte er 47 Jahre lang im Abteil Hautville, mit den unterschiedlichsten Methoden, diesen zu erschaffen. Das Resultat seiner Bemühung war die Methode „champenoise“. Dieses Verfahren wird auch heute noch angewendet und ist essenziel für den Geschmack des Champagners. Da Mönch Dom Pierre Pérignon sehr technikaffin war, achtet er außerdem auf die Effizienz von Herstellung und Produktion, weshalb er nicht nur für den Champagner selbst, sondern auch die Entdeckung des Champagnerkorkens bekannt ist. Mit diesem gelang es ihm schon im 17. Jahrhundert die Kohlensäure in der Flasche zu behalten und so die Frische des Champagner zu perfektionieren.
Nach der französischen Revolution (Anfang des 19. Jahrhunderts) war das Kloster leerstehend. Jean Remy Moet kaufte schließlich die Geburtsstätte und sicherte sich im Jahr 1930 das Recht an dem Markennamen „Dom Perignon“. Seither wird der berüchtigte Champagner in Europa und in den USA vertrieben.

Kleiner Fakt am Rande:
1921, 1926, 1928, 1929 und 1934 sind die Jahre in welchen noch mit Hilfe des Transvasierverfahrens (Flaschengärung) hergestellt wurde. Die erste eigene Cuvée gab es erst 1943. Dies machte den markanten Unterscheid von Dom Pérignon zu Moët und Chandon aus.